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RE: Herbstbeobachtungen 2017
in Beobachtungen in Österreich 16.10.2017 17:51von Maria Z • 1.534 Beiträge
Hallo Miteinander,
angeregt durch Liesis Waldgrillenfunde in T9 habe ich mich Heute entlang der Liesing linksuferig-Bachaufwärts auf die Suche gemacht wie weit sie da zu finden sind...bis in T8 & U8?...JEAH. Denn obwohl ich rel. oft an der Liesing (rechtsuferig) unterwegs bin, habe ich sie dort aber noch nie gehört. Habe Heute bemerkt, ich muss schon in die Uferböschung hinunter-vom Weg aus sind sie schwer oder gar nicht zu hören - zuviel Lärm/Nebengeräusche. Der Grund warum sie an diesem Ufer so zahlreich sind liegt vermutlich daran dass diese Seite/der Abschnitt mehr Sonne kriegt.
Und-was soll ich sagen-die hocken und schnurren dort gefühlt alle 10-15 m!!
UND - auf Grund dieser heutigen Suche habe ich in der Walter-Jurmanngasse, in einerl kl. Gstetten mit angrenzender grösseren (bisher immer versperrten) Brache wieder 2 C. fuscus-W gefunden plus Oedipoda+Eu. decliv.W. Und in der Brache - die Heute frei zugänglich war weil Rodung weil Verbauung eine Mollis-Dame, ein Neuzugang für meinen Wohnquadranten, macht 28.
LG Maria
RE: Herbstbeobachtungen 2017
in Beobachtungen in Österreich 26.10.2017 18:14von Günter Pucher • 692 Beiträge
Hallo am Nationalfeiertag !
Eine kleine, feine Wanderung bei 23° brachte so einige Sachen hervor. Bischen Smaragdeidechse (alles Juvenile), 1 Mönchsgrasmücke die sich in ihren Kreisen gestört fühlte, weiters 1 Fichtenkreuzschnabel und jede Menge von Spechten.
Bei den Schrecken 2 neue Fundpunkte von Aiolopus strepens, vertreten mit mindestens 15 Ex. Auch Calliptamus italicus und Oedipoda cerulescens sehr agil.
Ca it
Oe ca und Ai st
Und eben an diesem Hang fühlte man noch beinahe hochsommerliche Temperaturen...
Also a bissl geht scho noch... - S-Gü
RE: Herbstbeobachtungen 2017
in Beobachtungen in Österreich 02.11.2017 18:20von WSW • 1.034 Beiträge
Unglaublich, aber auch im borealen Weinsberger Wald im südwestlichen Waldviertel auf 930m Seehöhe leben noch Heuschrecken. Weil ich grad in der Gegend war und angeregt durch Jürgens Tetrix undulata-Fund hab ich dort einen guten undulata-Fundort aufgesucht.
Tetrix ließen sich zwar keine mehr blicken, aber auf der unauffälligen, sonnenexponierten Schlaglichtung tauchten noch insgesamt 4 Arten auf: jeweils einige Männchen und Weibchen von Ch. biguttulus, 1 Weibchen von Eu. brachyptera, 1 weiteres Weibchen von Ph. griseoaptera und zuletzt sogar noch 1 vitales Männchen von Ch. parallelus, das war wohl mein spätester parallelus bisher überhaupt.
Nette Kleinvogelreaktionen auf meine Sperlingskauzpfiffe, Teppiche von Galium saxatile und 1 kleiner Bestand von Lycopodium clavatum - das ist für eine kleine Exkursion im November dann schon ein toller Erfolg - besser wird´s nicht mehr.
Bei der Heimfahrt war dann auf der Stegwiese kein einziger Heuschreck mehr zu finden.
VG Wolfgang
RE: Herbstbeobachtungen 2017
in Beobachtungen in Österreich 03.11.2017 21:10von Jürgen Baldinger • 151 Beiträge
RE: Herbstbeobachtungen 2017
in Beobachtungen in Österreich 04.11.2017 10:53von Jürgen Baldinger • 151 Beiträge
RE: Herbstbeobachtungen 2017
in Beobachtungen in Österreich 04.11.2017 17:13von WSW • 1.034 Beiträge
Angesichts des schönen Wetters war ich heute nochmals in den Randalpen zw. Kettenreith und Kirchberg/Pielach unterwegs.
Zuerst in Richtung "Filian": Bei der steilen nigromaculatus-"Nase" waren nur mehr ein paar biguttulus und randlich ein G. rufus ♂ zu finden - kein Wunder, da alles sehr kurzrasig abgefressen von der Beweidung, da können sich die Heuschrecken vor der Kälte nirgends verkriechen.
Am trockenwarmen Rand der Feuchtwiese gegenüber hingegen hat der Wind massig Buchenlaub hineingeweht:
Und dort hat es noch einigermaßen von Heuschrecken gewimmelt:
Chorthippus biguttulus (zahlreich, auch singend)
Chorthippus dorsatus (mind. 20-30 Ex, mit Werbegesang)
Gomphocerippus rufus (wenige im Übergang von Waldsaum zur laubbedeckten Wiese
Tetrix sp. Larve (vermutlich tenuicornis)
Nemobius sylvestris (mehrere morsten)
Pholidoptera griseoaptera (etliche, z.T. auch auf Laub in der Wiese sonnend)
Leider sind gerade meine Wunscharten, die Ödlandschreckenverwandten, seit meinem letzten Besuch verstorben, bei Psophus und Lauchschrecken wären persönliche Rekorde für mich drin gewesen.
Später waren auf den (ehemaligen?) Lemonia dumi-Wiesen wieder einige Chorthippus biguttulus (♂,♀) zu sehen bzw. hören und als zusätzliche siebente Art auch noch ein paar Euthystira brachyptera. Wieder haben einzelne Pannonische Kratzdisteln (Cirsium pannonicum) nachgeblüht.
Bin dann weiter zum Stierberg, wo es auch wieder biguttulus gab. Erfreulich: Der Blaurote Steinsame (Aegonychon purpurocaeruleum) am Wiesensaum unterm Gipfel hat die diversen Landschaftspflegemaßnahmen bis heute überlebt.
Bin dann rüber Richtung Magerhänge im Klausgraben, doch dort waren nur mehr 2 biguttulus-Weibchen zu finden. Leider wird die schöne Extensivweide dort seit einigen Jahren zum Herbst hin noch kurzgemäht - mit dem Effekt, dass sich die Heuschrecken nicht mehr vor der Kälte verstecken können. Seinerzeit (2008) hab ich dort an einem 4.11. sogar noch Arcyptera fusca finden können.
Diesmal war das Alpenvorland mit einer Nebelsuppe gefüllt, das südliche Waldviertel ragt allerdings daraus hervor. Das Erfreulichste heute: Mein Knie hat endlich wieder einmal mitgespielt und ich konnte wie in alten Zeiten weit durch meine Lieblingslandschaft streifen...
VG Wolfgang
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